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Autor Thema: Orchideen in Lechuza Pon  (Gelesen 60442 mal)

Andrea P.

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Re: Orchideen in Lechuza Pon
« Antwort #45 am: 02. April 2013, 14:28:57 »

Hier die Encyclia Hybride Green Hornet mit jetzt 6 Blütenrispen .

Dahinter eine Den .Hybride aus eximium x forbesii die auf diesen Topf wartet  :D
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Grüße aus dem Teuto
Andrea

MartinK

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Re: Orchideen in Lechuza Pon
« Antwort #46 am: 02. April 2013, 23:18:15 »

Andrea,

beeindruckende Kulturerfolge!  :sign0098:

Martin
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BLC

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Komische Optik - seltsamer Versuch
« Antwort #47 am: 04. April 2013, 15:32:19 »

Servus Andrea,
ja, das kommt hin: die Optik Deines Substrats war mir ungewohnt. Also hast Du Lava oder sonstiges Gestein, und zwar grob und in Menge, beigemischt.
Das mitgelieferte "PON" hat bei mir immer ausgereicht. Allerdings fand ich es sehr feinkörnig, ja fast sandig. Als Orchideenfreak konnte ich mir darunter nicht viel Gutes vorstellen. Entsprechend waren die Ergebnisse: in "Schlamm" wachsen keine Orchideen, egal, was die schönen Werbeaufnahmen der Fa. herzeigen.

Wenn Du nun aber das ganze System stark modifizierst, dann solltest Du das nach meiner Ansicht auch deutlich sagen: das ist nicht das gekaufte PON-System, sondern ganz was anderes.

Ergo?
Der schöne, teure Plastiktopf mit dem, und jetzt wird es technisch, Docht-System, das ist nämlich der erste Teil von "PON", und der zweite Teil, das Substrat (wie gesagt sandig, feinkörnig), wenn ich das ersetze durch ganz was anderes, dann

- ist das 1. nicht mehr das gekaufte und beworbene und propargierte System

und

- 2. etwas, was wir schon längst haben: Ersatz der Pinienrinde durch Lava oder sonstiges Gestein.
Also Umstellung auf anorganisches Substrat.

Nur, man sollte das dann auch so sagen, sonst laufen die Leute los und kaufen den "Blödsinn".

Beste Grüße
BLC

Hallo BLC

Da das "Pon " nie für die Topfgröße ausreicht und ich kein organisches Material in meiner Kultur möchte , verlängere ich mit Lava oder auch Perlite oder sonstigem anorganischen Material.
Man kann auch Zeolith oder Bims dazu nehmen .
Leichte Zugaben von Kanuma oder Akadama sind auch möglich ,allerdings sind die auf Dauer nicht Strukturstabil ,deshalb nur in geringer Menge untergemischt .

Für das Phragmipedium besseae ist eine obere Schicht Akadama empfehlenswert .

LG
Andrea
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Andrea P.

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Re: Orchideen in Lechuza Pon
« Antwort #48 am: 09. April 2013, 18:04:42 »

Komische Antwort

Wie wäre es mit Lesen des ersten Postings ?

Da steht das alles schon !

Mit Lava aufgefüllt und die Technik ist DOCHTMETHODE !

Und Pon besteht aus Lava Zeolith und Bims . Ich kann nicht nachvollziehen ,wenn ich dieses Material mit gleichem auffülle ich ein anderes System haben soll .

Außerdem muss diesen Blödsinn auch niemand nachmachen , ich habe kein Problem damit alleine und erfolgreich auf diese Weise zu kultivieren .

Du könntest aber gerne einen eigenen Thread eröffnen und uns mal deine Kulturerfolge vorstellen . Das muss ja richtig spannend werden ,so mit Rinde und Sphagnum . :D


Beste Grüße und Servus

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Grüße aus dem Teuto
Andrea

BLC

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Orchideen in Lechuza Pon
« Antwort #49 am: 10. April 2013, 17:05:02 »

Servus Andrea P.,
jetzt habe ich ins Jahr 2011 zurückgescrollt.
Wenn das, was Du da im Topf hast "Pon" ist, dann gebe ich einen aus. ;D
Das mitgelieferte Substrat hat bei mir immer ausgereicht.
Es ist topffüllend & genug.
Nur: ich finde es zu feinkörnig, d.h. zu wenig durchlüftet.
Das ständige Hochsaugen der Flüssigkeit aus dem Topf per Docht in das Substrat führt bei dieser Körnung zu Dauerfeuchte.
Und die ist gefährlich für viele Orchideen.
Für Erdorchideen mag das noch angehen, für Epiphyten nicht.
Meine Versuche mit diesem "System" habe ich gerne wieder aufgegeben.
Für Orchideen ist es nicht tauglich.

Wenn Du das Substrat modifizierst, d.h. grobes Gestein zusetzt (und wohl auch anderes, s. Fotos 2011), dann änders Du das ursprüngliche System u.U. entscheident. Auch Dein Hinweis, Du müßtest täglich gießen, deutet darauf hin, daß Du das ganze Verfahren anders als vorgesehen abhandelst. Denn der Wasservorrat zusammen mit dem Docht sollte für anderes Gießverhalten sorgen.

Grüße
BLC



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Andrea P.

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Re: Orchideen in Lechuza Pon
« Antwort #50 am: 10. April 2013, 18:48:59 »

Servus

Ich gieße doch nicht jeden Tag , wo steht das denn ? :o

Irgendwie liest du andere Dinge aus den Zeilen heraus .

Im Anfangsstadium soll man auch nach der Lechuza Methode , die meine ja nun nicht mehr sein soll , von oben gießen ,damit die Wurzeln auch Wasser bekommen ,
bevor sie im tieferen feuchten Teil ankommen .

Das heißt doch nicht , das ich nach 2 1/2 Jahren noch täglich gieße !

Also weiterhin viel Spaß mit deinen Methoden und mache bitte einen eigenen Thread auf  , der da heißen könnte :

Weshalb es mit Lechuza nicht funktioniert oder so ähnlich und dann bitte gleich noch einen :

Warum ich in diesem oder jenem Substrat kultiviere


Für mich macht diese Konversation nicht viel Sinn denn ich kann nicht dauernd alles wiederholen

Grüße
Andrea Pitzer
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Grüße aus dem Teuto
Andrea

Tilly

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Re: Orchideen in Lechuza Pon
« Antwort #51 am: 23. April 2013, 09:17:06 »

Servus Andrea P.,
jetzt habe ich ins Jahr 2011 zurückgescrollt.
Wenn das, was Du da im Topf hast "Pon" ist, dann gebe ich einen aus. ;D
Das mitgelieferte Substrat hat bei mir immer ausgereicht.
Es ist topffüllend & genug.
Nur: ich finde es zu feinkörnig, d.h. zu wenig durchlüftet.
Das ständige Hochsaugen der Flüssigkeit aus dem Topf per Docht in das Substrat führt bei dieser Körnung zu Dauerfeuchte.
Und die ist gefährlich für viele Orchideen.
Für Erdorchideen mag das noch angehen, für Epiphyten nicht.
Meine Versuche mit diesem "System" habe ich gerne wieder aufgegeben.
Für Orchideen ist es nicht tauglich.

Wenn Du das Substrat modifizierst, d.h. grobes Gestein zusetzt (und wohl auch anderes, s. Fotos 2011), dann änders Du das ursprüngliche System u.U. entscheident. Auch Dein Hinweis, Du müßtest täglich gießen, deutet darauf hin, daß Du das ganze Verfahren anders als vorgesehen abhandelst. Denn der Wasservorrat zusammen mit dem Docht sollte für anderes Gießverhalten sorgen.

Grüße
BLC

Moin,

also bei mir funktioniert die Lechuza-Methode auch super. Habe wie Andrea nur das feinkörnige Substrat mit Lava gemischt und sowohl meine Phalaenopsen sowie Dendrobium laufen bisher super darin. Ich kann diese Methode für mich auch nur begrüßen und dieses austauschen, bzw. beimischen von Lava ändert doch nichts an der ursprünglich angedachten Methode. Lediglich die Zusammensetzung des Substrates wird geändert. Das sind zwei verschiedene paar Schuhe. Ausserdem ist nicht das ganze Substrat nass, sondern die Pflanzen ziehen sich nur das Wasser durch die Wurzeln hoch, was sie benötigen. Von oben wird ja nicht mehr gegossen, sondern das Wasser kommt ja in den unteren Behälter und allein duch den Docht wird nur die benötigte Menge das Wasser hochgezogen.

Vielleicht dokumentierst Du uns mal Deine Methode und zeigst den Zustand Deiner Pflanzen, bevor Du kritisierst.

MfG Tilly
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BLC

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Ponfreie Zone
« Antwort #52 am: 23. April 2013, 14:14:21 »

Habe wie Andrea nur das feinkörnige Substrat mit Lava gemischt und sowohl meine Phalaenopsen sowie Dendrobium laufen bisher super darin. Ich kann diese Methode für mich auch nur begrüßen und dieses austauschen, bzw. beimischen von Lava ändert doch nichts an der ursprünglich angedachten Methode. Lediglich die Zusammensetzung des Substrates wird geändert.
Das ist schon interessant. "Lediglich die Zusammensetzung des Substrates wird geändert. " Lediglich?
Das Lechuza-System besteht genau daraus, daß aus einem Wasservorrat (im unteren Teil des Topfes) das Wasser per "Docht", einer faseriegen Kordel, per Kapillarwirkung nach oben in das Substrat befördert wird. Dort setzt sich die Kapillarwirkung fort, weil das Substrat entsprechende, zweckdienliche Körnung hat. Sonst ginge sowas nicht.
Wenn man nun auf die Idee kommt, "lediglich die Zusammensetzung des Substrates zu ändert", dann greift man erheblich in das System ein. Das feinkörnige, sandige Gemisch des "Pon" zu ersetzen oder zu modifizieren, indem man relativ grobkörnige Lava und derlei beimischt, ändert die Zusammensetzung des Substrats auf sehr erhebliche Weise.
Ihr verwendet NICHT das Lechuza-Pon-System! Allenfalls den schönen Topf!
Meinen Pflanzen geht es in diesem Sinne in der

Ponfreien Zone
sehr gut.
Beste Grüße
BLC
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Tormon

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Re: Orchideen in Lechuza Pon
« Antwort #53 am: 12. Januar 2014, 11:44:07 »

Ich hole diesen Thread jetzt mal wieder hoch.  ;D

Mich würden Eure weiteren Kulturerfolge mit dem Lechuza-System interessieren. Bei mir funktioniert das nach wie vor nicht.

Die Phalaenopsen, die ich darin hatte, haben keine Wurzeln in das Substrat geschickt, alle neuen Wurzeln sind als kurze Luftwurzeln eher verkümmert. Die Pflanzen in direkter Nachbarschaft, die in normalem Substrat stehen, haben kräftige Luftwurzeln, die nach allen Seiten wachsen.

Eine Phalaenopsis in Lechuza ist komplett eingegangen. Eine weitere habe ich heute ausgetopft. Der größte Teil der Wurzeln im Substrat waren abgestorben, die noch intakten zeigen aber auch kein Wachstum. Die Pflanze selbst hat zwar einen großen, kräftigen Blütenstand gebildet, aber insgesamt kurze, verdrehte Blätter, kein normales Wachstum mehr.

Ich habe - aus Ermangelung von Lava - das PON jetzt noch mal mit grobem Seramis gemischt und die Pflanze wieder eingetopft. Die alten Wurzeln habe ich weggeschnitten. Mal schauen, was jetzt passiert ...
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Viele Grüße Thomas

Mumin

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Re: Orchideen in Lechuza Pon
« Antwort #54 am: 05. März 2016, 00:51:26 »

Jetzt muss ich auch mal meine Erfahrungen schildern...

Mit Phalaenopsis hatte ich noch nie Glück - ich mag sie nicht und sie mögen mich nicht... Vor einem knappen Jahr habe ich mal eine Geschenkte ("Du magst doch Orchideen so - schau mal, ich hab dir eine sooo schöne im Baumarkt gekauft") in einen Lechuza-Topf gepackt. Substrat hat gereicht, ich habe auch nichts vermischt oder anderweitig modifiziert. Und die Pflanze ist zu meiner Überraschung gewachsen wie blöd - haufenweise neue Wurzeln, neue Blätter... Der pure Wahnsinn. Die erste, die bei mir nicht innerhalb von einem Vierteljahr eingegangen ist. Ich habe dann ein paar geerbte Problemphals getopft - und alle sind ebenfalls geradezu explodiert. Drei Pflanzen, die kurz vor dem Exitus waren, stehen jetzt wieder da wie eine Eins.
Ich habe außerdem eine (ebenfalls geschenkte) Baumarkt Oncidien-Hybride in Lechuza gepackt, aber die zickt ein wenig. Schwaches Wachstum, aber wenigstens wächst sie.
Aber das Experiment werde ich wohl abbrechen, wenn mal wieder ein guter Zeitpunkt zum Umtopfen kommt.

Ich gieße nur alle paar Wochen (Wenn die Wasserstandsanzeige "leer" anzeigt), und lasse sie dann noch eine Weile trocken stehen, und mittlerweile füge ich etwas Dünger zum Gießwasser hinzu.

Letztes Jahr habe ich außerdem ein paar Pleionen in ein Draußen-Gefäß von Lechuza gepflanzt (Bacino Cottage), unten eine Schicht Pon und darüber aufgefüllt mit einer torffreien Blumenerde (Neudorff), vermischt mit Pinienrinde (grob und fein). Und auch die Pleionen hatten dicke Bulben wie noch nie (zumindest bei mir).

Dieses Jahr werde ich das Experiment fortführen und eine Hälfte der Pleionen in Lechuza pflanzen und die andere wie bisher (ohne Lechuza) kutivieren.

Ich werde berichten, wenn ich neue Erkenntnisse habe.
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