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Dietrich, H. & W. HEINRICH (2008): Aus der Pflanzenwelt Thüringens - Frühblüher um Jena
256 Seiten, zahlreiche SW-Abbildungen und Zeichnungen, zahlreiche
Farbbilder; Hardcover, Fadenheftung, 16,5 x 24 cm, Englisch;
EchinoMedia Verlag, Dr. Kerstin Ramm, Untere Zense 36, 07616
Bürgel; ISBN : 978-3-937107-15-8; 19,90 EUR
Jena und Umgebung mit einzigartiger Landschaft, Kultur und Natur bietet
zahlreichen seltenen Pflanzen, auch Orchideen, Lebensraum. Die Autoren
betrachten in der vorliegenden Ausarbeitung speziell die
Frühjahrsblüher, zu denen viele Orchideen gehören.
Nach kurzer Einführung in die Geografie des behandelten Gebietes
stellen die Autoren Lebensdauer, Wuchsform und Lebensform der im
Frühjahr wachsenden und blühenden Pflanzen vor, ehe sie auf
die einzelnen Bäume, Sträucher und Kräuter näher
eingehen und sie in Wort, Bild und Zeichnung ausführlich
darstellen. Sie gehen auf die Artenvielfalt einer Gattung, auf deren
Verbreitung, Etymologie, auf höchst interessante Perspektiven
einzelner Arten in der Volksmedizin und als Nahrungsmittel sowie auf
Schutzmaßnahmen ein.
Die Jenaer “Orchideenregion” zählt zu den
orchideenreichsten Gebieten Deutschlands und unterliegt einem besondern
Schutz der EU (Natura 2000, europaweites Schutzgebietsnetz zur
langfristigen Sicherung der natürlichen Lebensräume). Ein
eigenes Kapitel ist den frühblühenden Orchideen gewidmet. In
kurzer prägnanter Sichtweise erläutern die Autoren den
Bauplan einer Orchidee und speziell einer Orchideenblüte. Ophrys
sphegodes (Spinne), insectifera (Fliege) und apifera (Biene) werden
vorgestellt, Himantoglossum hircinum (Bocks-Riemenzunge) wird in einem
längeren Beitrag präsentiert. Waldorchideen wie
Cephalanthera-Arten, Cypripedium, Neottia, Epipactis-Arten werden
leider nur kurz gestreift. Etwas ausführlicher sind Orchis- und
Dactylorhiza-Arten in ihrem Lebensraum beleuchtet und nicht zu
vergessen Corallorhiza trifida (Korallenwurz), die ein wahres Kleinod
darstellt.
Für Wanderfreunde sehr begrüßenswert, sind am Ende der
Ausarbeitung Wanderwege angegeben und auch gleich die markanten
Pflanzen aufgeführt, welche die Pflanzenfreunde auf diesen Touren
erwarten können.
Man merkt dieser Publikation an, dass die Autoren ihre Heimat mit
offenen Augen und liebevollem Herzen betrachten. Sie können
lebendig ihr Erleben an den Leser weitergeben. Ostern und der
Frühling stehen vor der Tür. Ein Buch in bester Qualität
zu einem durchaus erschwinglichen Preis lädt Sie zu einer
Frühlingswanderung ein. Es muss nicht unbedingt Jena sein, in
verschiedenen anderen Gegenden Deutschlands finden sich viele der
beobachteten Pflanzen ebenfalls wieder.
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Die
Orchideenwelt war seinerzeit froh über die vollständige und
umfassende Darstellung der Gattung Cypripedium (The Genus CYPRIPEDIUM)
von Phillip CRIBB 1997. Ein Jahrzehnt
später war dies Maßgabe für Prof. Dr.
Wolfgang ECCARIUS, der nach der Realisation des Werkes über
‚Die Orchideengattungen Anacamptis, Orchis, Neotinea‘(2007)
im Autorenkollektiv mit Dr.Horst KRETZSCHMAR und HDoz.Dr.Helga
DIETRICH aufgrund der Entwicklung (nicht
zuletzt auch durch die Öffnung Chinas) Anlaß
für eine Neubearbeitung der Gattung Cypripedium gekommen
sah, die den Eintritt in eine „integrierte Monographie“
– wie Prof. Richard M.BATEMAN bereits im Geleitwort des
kollektiven Werkes feststellt hatte – bedeutet.
Der Begriff der ‚integrierten Monographie‘ soll nicht
verschrecken. Vielmehr wird der Leser des neuen Buches von einem Kosmos
leicht verständlicher Darstellungen umfangen sein, der
zunächst alles verfügbar Augenscheinliche zeigt von
Historie und Herbar-Exemplaren über einen scheinbaren Luxus
ausgiebigen Bildmaterials und aufschlußreichen Texten, die im
Umfang dennoch moderat übersichtlich bleiben und dabei immer
wieder auf offene Stellen des Wissens stoßen lassen bis hin auch
zur so aktuellen Wiederentdeckung von Cypripedium subtropicum
nach Druck des Buches.
Auf diese Weise läßt sich der Zauber der Gattung
Cypripedium für alle Interessierten erahnen, mit eigenem
Engagement erschließen – und das Buch bleibt
Stufe der Literatur.
In der Substanz stellt das Werk von ECCARIUS für die
Orchideengattung Cypripedium – wie schon angedeutet –
etwas völlig Neues dar, was ebenfalls begünstigt war durch
die Möglichkeit das in unserer Zeit wichtigste Forschungsgebiet
für Cypripedium - die Volksrepublik China - bereisen zu
können, was dem Autoren eine gute Anzahl wissenschaftlicher
botanischer Exkursionen ermöglicht hatte und im Gedankenaustausch
mit einem der besten Kenner, dem deutschen Ökobotaniker
Dr.Holger PERNER, der mit seiner Familie in der Provinz Sichuan lebt
und arbeitet, auch neueste Befunde (Sinopedilum) recherchiert
darstellen konnte . Die bis jetzt gewonnenen Erkenntnisse stellen
– gekrönt durch den Abschnitt ‚Struktur und innere
Gliederung der Gattung Cypripedium‘ (S.31-35) – den
aktuellen Apex der Cypripedium-Forschung dar.
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LUER, Carlyle A.
(2007): Icones Pleurothallidinarum XXIX - A Third Century of Stelis of
Ecuador – Systematics of Apoda-Prorepentia – Systematics of
Miscellaneous Small Genera – Addenda: New Genera, Species, and
Combinations (Orchidaceae)
Monographs in Systematic Botany from the Missouri Botanical Garden,
Vol. 112, 130 Seiten, 2 farbige Abbildungen, zahlreiche SW-Zeichnungen,
Paperback, Englisch; Herausgeber Missouri Botanical Garden, ISBN
978-1-930723-63-4; 70,— $ US
Liebhaber der Pleurothallidinae können sich über ein neues
‘Grünes Buch’ von LUER freuen, das im August 2007
publiziert wurde. Weitere 100 neue Stelis-Arten aus Ecuador sind in
dieser Ausgabe in der uns bereits bekannten Weise beschrieben und
dargestellt. Daraus ergeben sich bis jetzt 300 Arten, die in den
letzten Jahren in diesem Land Südamerikas neu identifiziert
wurden. Noch etwa 200 weitere Arten warten auf Neubeschreibung bzw.
zeichnerische Darstellung. Im Vorwort stellt der Autor klar, dass die
von ihm in den Teilen 1 und 2 berücksichtigten Sektionen Stelis
und Labiatae zusammengezogen werden müssen, da die
Übergänge dieser Sektionen fließend sind, also keine
scharfe Grenze gezogen werden kann.
Innerhalb der Sektionen erfolgt die Beschreibung alphabetisch geordnet,
wie üblich mit kurzer lateinischer Diagnose, ausführlicher
englischer Beschreibung, Angaben zu den Sammeldaten und wissenswerten
Bemerkungen. Ein großer Teil der Arten ist von Alexander HIRTZ
gesammelt worden. Wie schon seit vielen Jahren hat Stig DALSTRÖM
die Federzeichnungen dazu in hervorragender Qualität gefertigt.
Es folgt die Darstellung der im Jahr 2004 beschriebenen Gattung
Apoda-Prorepentia (LUER) LUER, die 1986 von LUER als Untergattung von
Pleurothallis kreiert worden war. Sieben bereits bekannte Arten werden
in Wort und Bild vorgestellt und eine Umkombination ausgeführt.
Ein weiteres Kapitel behandelt kleine Gattungen, die bis jetzt noch
nicht in dieser Serie “Icones Pleurothallidinarum”
erwähnt wurden; dazu gehören: Cucumeria, Empusella,
Mirandopsis, Mixis, Mystacorchis, Physosiphon, Physotallis und
Pseudoctomeria.
Als neue Gattung stellt LUER Effusiella vor, die aus der
Pleurothallis-Untergattung Effusia entstand. 39 Arten werden von ihm in
diesem Werk umkombiniert und zwei Neufunde beschrieben. Niphantha als
neue Gattung mit 2 Umkombinationen, Lepanthes quatrocasasii, Lepanthes
dicycla, Lepanthes gossamera, Lepanthes sucumbiensis, Pleurothallis
davisii, Restrepia fritillina, Stelis maduroi, Trichosalpinx
sipapoensis und Trisetella klingeri werden neu beschrieben und mit den
gewohnt exzellenten Federzeichnungen illustriert.
Das Buch kann in der Bibliothek eingesehen werden.
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Vigano, V. (2008): Guidecompact Orchidee
240 Seiten, 480 farbige Abbildungen, Hardcover,
Fadenheftung, 15 x 23,5 cm, Italienisch; Instituto Geografico De Agostini,
Novara; ISBN: 978-88-418-5069-5; 19.80 EUR
ALAO (Associazione Lombarda Amatori Orchidee), eine der
ältesten italienischen Orchideen-Gesellschaften kam dem Wunsch vieler
Orchideenfreunde in Italien entgegen und gab diesen Führer zur Pflege und
Kultur von Orchideen in italienischer Sprache heraus. Er ist hauptsächlich
gedacht für jene, die weder der englischen, deutschen oder französischen
Sprache mächtig sind.
Nach kurzer Einführung in die Geschichte der Orchideenkunde
werden die Details einer Orchideenblüte erläutert und abgebildet, einige
Erklärungen zur Nomenklatur gegeben, die Struktur der Pflanzen erklärt,
Kulturräume und Kulturmethoden vorgestellt, CITES-Regularien werden gestreift.
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Aus 36 verschiedenen Gattungen werden etwa 500 überwiegend
in Kultur befindliche Orchideenarten und -hybriden vorgestellt und je nach
Schwierigkeitsgrad in 5 unterschiedliche Kulturstufen unterteilt. Nach
komprimierter Gattungsbeschreibung geht der Autor auf die Pflegebedürfnisse ein
und stellt einige Arten in Wort und Bild vor.
Teilweise fließt die neuere
Nomenklatur in die Texte mit ein und ist auch im Index aufgeführt. Die
Abbildungen sind durchweg in sehr guter Qualität. Lobenswert ist die Darbietung
bekannter Hybriden, die heute immer weiter den Blumenmarkt erobern.
Die Schrift endet mit einer kleinen Auswahl mediterraner
Orchideen, einem Glossarium und Index.
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Du Puy, D.& P. CRIBB
(2007): The Genus Cymbidium
369
Seiten, 32 SW-Zeichnungen, 31 SW-Abbildungen ca. 186 Farbbilder, zahlreiche
Verbreitungskarten; Hardcover, Fadenheftung, 19 x 26 cm, Englisch; Royal
Botanic Gardens, Kew, Richmond, Surrey TW9 3 AB. UK; ISBN: 978-1-84246-147-1;
47.50 engl. Pfund
Cymbidien
gelten nach heutiger Kenntnis als die am längsten in der Geschichte der
Menschheit gepflegten Orchideen. Schriftliche Belege darüber sind ca. 2500
Jahre alt. Auch in unserer Zeit haben sie ihre Attraktivität nicht verloren und
sind wegen ihrer leichten Pflege und der langen Haltbarkeit ihrer Blüten sehr
beliebt.
Die
von Sri Lanka und Indien bis nach Nordaustralien verbreitete Gattung wurde zum
ersten Mal 1988 von CRIBB und Du PUY monografisch behandelt. Arten und Hybriden
wurden vorgestellt und in Untergattungen und Sektionen eingeteilt. Nun nach 20
Jahren erfolgte eine neue Bearbeitung. Einige neue Arten wurden in den
vergangenen 2 Jahrzehnten entdeckt und neu beschrieben. Die Autoren waren in
der Lage, die Gattung mit ihren neu beschriebenen Arten sowohl in der Natur als
auch in Kultur eingehender zu erforschen. Die Variationsbreite weit
verbreiteter Arten führte zu Mehrfachbeschreibungen. Herbarbelege in der ganzen
Welt wurden geprüft und verglichen. Dadurch konnten jetzt zahlreiche Namen in
die Synonymie überführt werden. DNA-Untersuchungen ermöglichten eine
Überarbeitung der ehemaligen Klassifizierung. Die Zeit war reif für eine
Neubearbeitung, die hier vorgelegt wird.
Die
Ausarbeitung beginnt mit einem Überblick zur Geschichte der Gattung, erläutert
zum Teil mit elektronenmikroskopischen Aufnahmen ausführlich die Morphologie
und Anatomie der einzelnen Pflanzenteile und behandelt die Bestäubung. Ein
weiteres Kapitel befasst sich mit der Kultur, sehr detailliert mit
Naturhybriden und Kreuzungen, sowohl mit medizinischem Gebrauch der Pflanzen
als auch mit der Nutzung als Nahrungsmittel.
Verbreitung,
Stammesgeschichte, Schutz und Klassifikation werden behandelt, ehe die
Taxonomie sehr ausführlich mit Schlüsseln zu den 11 Sektionen und Arten
erörtert wird. Jede Art wird mit mehreren Abbildungen zu Standort, Habitus und
Blütenaussehen, mit Synonymen, Literaturangaben, Beschreibung, Angaben und
Karte zu Verbreitung und Habitat wiedergegeben. Hilfreich sind zahlreiche
zusätzliche Federzeichnungen.
Wenig
bekannte oder zweifelhafte Arten werden mit Literaturzitaten erwähnt und
diskutiert. In einem Addendum wird Cymbidium sichuanicum Z. J. LIU & S. C.
CHEN als kürzlich neu beschriebene Art vorgestellt sowie 22 weitere in ihrem
Status unsichere Arten. Bibliografische Angaben, ein Verzeichnis geprüfter
Herbarbelege, Glossarium und Inhaltsverzeichnis beschließen die sorgfältig
ausgearbeitete und längst fällige Monografie.
Für
spezielle Cymbidienfreunde ist dieses Werk unverzichtbar, Orchideenfreunde
können sich an ausgezeichnetem Bildmaterial und an leicht lesbaren
schriftlichen Ausarbeitungen erfreuen.
Das
Buch ist über die D.O.G.-Zentrale und den Literaturdienst zu erhalten.
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HERMANS, J.
& C., du PUY, D., CRIBB, P. & J. BOSSER (2007): Orchids of Madagascar -
Second Edition
398 Seiten, 210 farbige Abbildungen, 29 SW-zeichnungen, 2
Karten; Hardcover, Fadenheftung, 20,5 x 29 cm, Englisch; Kew Publishing, Royal
Botanic Gardens, Kew; ISBN-13: 978-1-84246-133-4; £ 75.00
Diese zweite Auflage des 8 Jahre zuvor erschienenen Buches
mit gleichem Titel birgt erhebliche Veränderungen gegenüber der ersten Auflage,
eine große Anzahl Umkombinationen sowie Neubeschreibungen und gültige Beschreibungen
von bisher nur als Namen in die Literatur eingeführte Arten. Die Anzahl der
Farbabbildungen wurde erweitert.
Die Ausarbeitung beginnt mit der Geschichte großer
Entdeckerpersönlichkeiten, welche die Pflanzenwelt der Insel erforschten:
FLACOURT, Du PETIT THOUARS, ELLIS, HILDEBRANDT, HUMBLOT, PERRIER de la BATHIE,
BOSSER, SENGHAS um nur einige zu nennen. Eine Zusammenstellung neuer Arten,
Unterarten und Sektionen, neuer Varietäten und Kombinationen, Umbenennungen
sowie neuer Synonyme folgt.
Die aufgeführten Gattungen und Arten sind akribisch in einer
Zusammenfassung aufgeführt mit Namen, Autorennamen, Literaturzitat, Typus,
Synonymen und ihren Literaturangaben, Verbreitung, Habitat, Höhenangaben und
Klimazonen (phytogeografische Regionen) und wissenswerten Bemerkungen. Die
Angaben zu Beschreibungen, Illustrationen und Hinweise zu Kultur sind mit
Nummern versehen, die sich auf äußerst ausführliche, umfassende bibliografische
Angaben am Ende des Werkes beziehen. Das bedeutet natürlich, dass man die angegebene
Referenzliteratur zurate ziehen muss, um ausführliche Beschreibungen oder auch
Abbildungen der einzelnen Arten in bereits erschienenen Literaturquellen zu
erhalten. Zahlreiche Farbabbildungen jedoch erleichtern die Identifikation.
Ein Anhang mit gültigen Beschreibungen 7 neuer Unterarten,
20 neuer Varietäten sowie 4 bisher unpublizierter Sektionen und 10 neuer Arten
insbesondere aus der Hinterlassenschaft von H. PERRIER mit entsprechenden
lateinischen Diagnosen und Zeichnungen vervollständigen die bisher umfassendste
Orchideenflora der Insel Madagaskar.
Eine erschöpfendere und breiter gefächerte
Orchideenflorenbeschreibung dieser Region gibt es momentan nicht. Sie ist ein
absolutes Muss für wissenschaftliche Bibliotheken, Institute und Wissenschaftler,
die sich mit Orchideen dieses Territoriums befassen. Liebhaber afrikanischer
speziell madagassischer Orchideen kommen ohne dieses Nachschlagewerk nicht aus.
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HARDING, P. A.(2008): Huntleyas and Related Orchids
260 Seiten, 143 farbige
Abbildungen, 6 SW-Zeichnungen; Hardcover, Fadenheftung, 19,5 x 27 cm,
Englisch; Timber Press, The Haseltine Buildung,133 S.W. Second Avenue,
Suite 450, Portland, Oregon 97204-3527, USA; ISBN-13:
978-0-88192-864-6; £ 25,-
Recht große, farblich
auffallende Blüten und Pflanzen ohne oder mit kaum sichtbaren
Pseudobulben ziehen die Blicke und das Interesse der Orchideenliebhaber
immer wieder auf sich. Man kann sich nicht dem Charme dieser mittel-
und südamerikanischen Exoten entziehen.
Das Buch - die erste
zusammenfassende Bearbeitung dieser Gattungsgruppe überhaupt -
beginnt mit kurzer taxonomischer Einführung in die Gruppe um
Huntleya, die nach DRESSLER zur Subtribus der Zygopetalinae
gehört. Es folgt die Zusammenstellung gemeinsamer
charakteristischer Merkmale der hier bearbeiteten Gattungen:
Aetheorhyncha, Benzingia, Chaubardia, Chaubardiella, Chondrorhyncha,
Chondroscaphe, Cochleanthes, Daiotyla, Echinorhyncha, Euryblema,
Hoehneella, Huntleya, Ixyophora, Kefersteinia, Pescatorea, Stenia,
Stenotyla und Warczewiczella.
Ein Bestimmungsschlüssel
anhand der Pflanzenbeschreibungen und ein ebensolcher anhand der
Blütenbeschreibungen erleichtern die Identifikation der Gattungen.
Allgemeine Kulturhinweise für diese oft nicht leicht zu pflegenden
Orchideen folgen.
Die Gattungen werden mit
Literaturangaben, Kurzbeschreibungen, Angaben zur Etymologie und einem
Artenschlüssel vorgestellt. Die einzelnen Arten sind
ausführlicher ebenfalls mit Kurzbeschreibung, Synonymen,
wissenswerten Anmerkungen, Etymologie, Verbreitung, Habitat und
Blütezeit erläutert. Zu den meisten Arten gibt es
dankenswerterweise ein Farbfoto.
Ein Glossarium, Handskizzen zur
Blütenanalyse, Literaturhinweise und ein Index beschließen
diese wertvolle Ausarbeitung.
Orchideenfreunde, egal, ob sie
Arten aus diesen Gattungen kultivieren oder sie identifizieren wollen,
werden die Zusammenstellung sehr begrüßen. Hier finden sie
in einer Veröffentlichung und an einer Stelle alle wichtigen
Angaben zusammengefasst. Sowohl für Gärtner als auch für
Amateure liegt hiermit eine sehr empfehlenswerte Publikation vor. |